Hardware

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Für eine optimale Wartung und den schnellen Zugriff verfügt unsere gesamte Hardware über externe Zugriffsmöglichkeiten. So können Probleme - ohne Techniker vor Ort im Rechenzentrum - schnell erkannt und behoben werden.

Unsere Racks verfügen über mindestens zwei Uplinks, welche unterschiedliche Wege im Rechenzentrum nehmen. So können wir (bspw. bei einem Kabeltrassen-Abriss) verhindern, dass das Rack komplett ohne Netzwerk ist. Sollte es doch mal zu einem Fehler auf einem Uplink kommen, so wird automatisch binnen 10 Sekunden umgeschaltet.

Bei unseren Netzwerkkomponenten achten wir auf eine hochwertige Ausstattung. Bei den Switchen setzen wir auch unterschiedliche Hersteller, welche sich bereits im Business Bereich etablieren konnten. So setzen wir u.a. auf D-Link Switche welche durch die Stacking-Funktion zur Verfügbarkeit beitragen können. Durch das Stacking können Server so mit z.B. 4x 1GbE als LACP auf zwei unterschiedlichen und unabhängigen Switchen angeschlossen werden.

Pro Rack, egal ob 1/4, 1/2 oder ganzes, kommen mindestens zwei Switche zum Einsatz. Alle Switche sind identisch konfiguriert, somit können Fehler bei der Verkabelung weitestgehend verhindert werden. Der Traffic wird über verschiedene virtuelle Netzwerke (VLAN) voneinander getrennt. Beide Switche sind über die zwei SFP+ (10GbE) Ports miteinander verbunden und tauschen sämtliche Daten aus - so können wir gewährleisten, dass im Falle eines Uplink-Ausfalls, der Traffic sich einen anderen Weg nach draußen bahnt.

All' unsere Racks sind untereinander mit einer direkten und redundanten Leitung im Rechenzentrum verbunden. So können wir sicherstellen, dass die interne Kommunikation schnell und reibungslos verläuft.

All' unsere Racks verfügen über mindestens zwei unabhängige Stromkreise, sämtliche Endgeräte werden redundant an beide Stromkreise angeschlossen. Sollte ein Gerät nicht über ein redundantes Netzteil verfügen, bedienen wir uns dafür entsprechender Lösungen von APC (z.B. AP7721, welches redundant an beide Stromkreise angeschlossen wird und selbständig bei Stromausfall auf die andere Quelle umschaltet).

Bei unseren Host Nodes achten wir ebenso auf Qualität und vertrauen hier auf die Dell PowerEdge Reihe. Die Dell PowerEdge Serie besticht durch ihren modularen Aufbau und den Hot-Swap Komponenten. Alle Komponenten sind redundant ausgelegt und können im laufenden Betrieb ausfallen, ohne dabei die Verfügbarkeit zu beeinträchtigen. So ist der Austausch von wichtigen Komponenten, wie z. B. Festplatten oder Netzteil, auch im laufenden Betrieb ohne Unterbrechung möglich.

Die Host Nodes verfügen über mindestens vier Festplatten im RAID 10 um so ausreichend Performance für sämtliche Anforderungen zu liefern. Es sind mindestens zwei Prozessoren mit 4 bis 6 Kernen (mit HT) verbaut. Zu den zwei Prozessoren kommen mindestens 48 GB RAM, bei neueren Host Nodes rüsten wir bis auf 288 GB RAM auf. Beim Arbeitsspeicher machen wir keine Abstriche, hier kommen nur hochwertige Hersteller rein. Weiterhin verfügt der Arbeitsspeicher über ECC Fehlerkorrektur. Sowohl bei der Stromversorgung als auch Netzwerkanbindung achten wir auf Redundanz. So verfügt jeder Server über zwei Netzteile, die beide an unterschiedlichen Stromkreisen sowie Sicherungen angebunden sind. Für den internen und externen Traffic stehen dem Server zwei Verbindungen im LACP (802.3ad) zur Verfügung. Sollte ein Netzwerkport ausfallen, so läuft der Traffic ausfallfrei weiter.

Unsere Host Nodes laufen alle gemeinsam in einem Cluster. Einzelne virtuelle Maschinen laufen auch im High-Availability Modus. So können wir den Ausfall wichtiger Server, wie z. B. unseres Kundenzentrums, verhindern. Mittels des Clusters sind wir in der Lage, einzelne virtuelle Maschinen schnell, effektiv und sicher - ohne Ausfall - auf andere Host Nodes zu verschieben. So verhindern wir entsprechende Lastspitzen auf einzelnen Host Nodes und sorgen für weiterhin stabile Leistung.

Das Storage selbst besteht aus zwei Synology RS3617xs, welche jeweils mit 10x 2 TB Festplatten und 2x 1 TB SSD (als Cache) ausgestattet sind. Beide Systeme laufen im Synology HA-Cluster um eine höchstmögliche Ausfallsicherheit zu Gewährleisten. Sämtliche Kommunikation mit dem Storage läuft über ein separates 10 GbE Netzwerk, welches ebenfalls über zwei unabhängige Switche verfügt um so einem Ausfall vorzubeugen.

Die Backups werden bei uns auf CEPH gespeichert. CEPH ist ein verteiltes Dateisystem, welches es uns ermöglicht Daten redundant auf mehrere Server zu speichern und uns eine fast unbegrenze Möglichkeit zur Erweiterung bietet. Neben der optimalen Skalierung, welche für ein Backupsystem unabdingbar ist, hält CEPH auch die Daten stets konsistent und bietet somit die besten Voraussetzungen für einen Backupspeicher.

Durch CEPH entfallen die Kosten für einen teuren RAID Controller, es wird lediglich ein sogenannter HBA benö:tigt. Der HBA bietet einfach nur mehr Steckplätze um die Festplatten anzuschließen und reicht diese so direkt an das Betriebssystem durch. Sollte es dazu kommen, dass ein System komplett ausfällt, besteht die Möglichkeit die Festplatten einfach ohne Datenverlust in ein anderes System einzustecken.